Wirtschaften fürs Gemeinwohl – Radtour

Danke an alle für eine spannende Veranstaltung! Die ersten Fotos und einen Bericht von Hanna findet ihr ganz unten auf dieser Seite.
Das Wohl aller anstelle Gewinnmaximierung? Lässt sich „das gute Wirtschaften“ messen? Eine Fahrradtour zum Thema Gemeinwohlökonomie mit Besuchen bei gemeinwohlbilanzierten Wirtschaftsunternehmen.
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Mittwoch, 14. September 2016, ab 13.ooh

  • Start: 13:00 Uhr, Thinkfarm Oranienstraße 183, 10999 Berlin, Aufgang C, 3. Etage
  • Dauer ca. 4 Stunden
  • Fortbewegungsmittel: mit dem Rad
  • Die Tour findet in deutscher Sprache statt.
  • Um eine Spende zur Deckung der Unkosten wird gebeten.
  • Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 begrenzt.
  • Anmeldung: Schreibt eine Mail an hanna-bbb(at)wandelwoche.org, Betreff „Anmeldung GWÖ Tour“

Die Tour

Auftakt der Tour ist in der Thinkfarm Berlin gemeinsam mit Gemeinwohl-Ökonomie Berlin. Danach geht es zu Fairmondo eG und Märkisches Landbrot.

Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie ist es Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit sowie demokratische Mitbestimmung & Transparenz zur Grundlage wirtschaftlichen Handels zu machen. Anstatt um die Vermehrung von Geldkapital, geht es um das gute Leben für alle.

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Die Gemeinwohlbilanz misst unter anderem die Solidarität und Kooperation mit Mitunternehmen und die ethische Beziehung zu MitarbeiterInnen, KundInnen und Zulieferern, sowie die ökologischen Auswirkungen eines Unternehmens. Auf der Tour stellen sich zwei gemeinwohlbilanzierte Unternehmen vor.

Die Projekte:

Gemeinwohl-Ökonomie Berlin    http://berlin.gwoe.net/
Fairmondo                         https://www.fairmondo.de/
Märkisches Landbrot        http://www.landbrot.de/
sinnwerkstatt                    https://sinnwerkstatt.com/
Quartiermeister                http://www.quartiermeister.org/de/


Erste Eindrücke

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Ein Bericht und Feedback von der Tourenorganisierenden Hanna:

Auf der Tour sollten die TeilnemerInnen einen Einblick in das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie und der Gemeinwohl-Bilanz bekommen. Neben einer allgemeinen Einführung durch die Gemeinwohl-Ökonomie Berlin e.V. (GWÖ) wurden vier gemeinwohlbilanzierte Unternehmen besucht.

Startpunkt der Tour war die selbstorganisierte Bürogemeinschaft Thinkfarm in der Oranienstraße 183 in Berlin-Kreuzberg. Hier stellte ein Vertreter der GWÖ Berlin den ca. 20 TeilnehmerInnen die Entstehung und Grundidee der Gemeinwohl-Ökonomie sowie der Gemeinwohl-Bilanz vor.

Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie ist es Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit sowie demokratische Mitbestimmung & Transparenz zur Grundlage wirtschaftlichen Handels zu machen. Die Gemeinwohlbilanz misst unter anderem die Solidarität und Kooperation mit Mitunternehmen und die ethische Beziehung zu MitarbeiterInnen, KundInnen und Zulieferern, sowie die ökologischen Auswirkungen eines Unternehmens.

Im Anschluss berichteten sinnwerkstatt und Quartiermeister ebenfalls in der Thinkfarm über ihren jeweiligen Werdegang als Unternehmen und ihre Erfahrungen mit der Gemeinwohl-Bilanz. sinnwerkstatt ist eine Medienagentur, die Unternehmen berät, welche sich für den öko-sozialen Wandel einsetzen. Quartiermeister vertreibt Bier als Non-profit-Unternehmen, d.h. die Gewinne werden an soziale oder ökologische Projekte gespendet.

Als nächstes ging es mit dem Fahrrad zur Fairmondo eG, die einen Online-Marktplatz betreibt und ihren Sitz in der Glogauerstraße in Kreuzberg hat. Sie versucht ein Gegengewicht zu den Marktriesen im Onlinehandel aufzubauen und hat sich auf fair gehandelte und ökologisch produzierte Produkte spezialisiert. Die letzte Station der Radtour war die Bio-Großbäckerei Märkisches Landbrot in der Bergiusstraße in Neukölln. Hier gab es eine Führung durch die Backstube und eine Brotverkostung. Auch diese beiden Unternehmen berichteten von ihren Erfahrungen mit der Gemeinwohl-Bilanz.

Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen auf die Tour waren überwiegend positiv. Schade war, dass von den 25 angemeldeten TeilnehmerInnen ein nicht unerheblicher Teil nicht erschienen ist. Das Programm war insgesamt etwas zu voll. Die angepeilten 4 Stunden wurden deutlich überzogen, so dass einige TeilnehmerInnen früher gehen mussten und wir am Schluss bei Märkisches Landbrot nur noch zu neunt waren. Für die einzelnen Stationen war die Zeit etwas zu knapp. Die Diskussionen hätten durchaus noch Zeit benötigt.

Ein ausführlicher Bericht ist auf klimaretter.info erschienen:

http://www.klimaretter.info/wirtschaft/hintergrund/21924-wirtschaften-zum-wohle-aller