15. Mai 2018

Haus des Wandels

Die Seite zum Haus des Wandels befindet sich aktuell noch im Aufbau. Solange werdet ihr auf die Website unserer Freund*innen von der Wandelwoche umgeleitet. Erste Informationen und Teile des Konzepts findet ihr weiter unten. Bei Fragen erreicht ihr uns unter: post(aett)hausdeswandels.org

Das Konzept (Auszüge)

Das „Haus des Wandels“ ist ein langfristiges Projekt, das von Künstler*innen, politischen Aktivist*innen, Wandelberater*innen und Forschenden ins Leben gerufen wurde und derzeit am Anfang seiner Entwicklung steht. Wir wollen einen Ort zum Arbeiten, Leben und Dasein schaffen, an dem sinnstiftende und zukunftsfähige Formen des Tätigseins erprobt werden. Das Haus soll als Brücke zwischen Stadt und Land dienen und verschiedene gesellschaftliche Bereiche zusammenführen. Ein wesentlicher Teil wird in der Durchführung von Seminaren und Tagungen im Bereich transformative Bildung bestehen. Ein zweiter Schwerpunkt sind Kulturprojekte: Proben von Theaterstücken und Kammermusik sowie Workshops in den Bereichen Musik, Theater, Theaterpädagogik, Tanz, bildende Kunst und Mediengestaltung. Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird dabei ebenso eine wichtige Rolle spielen wie die Arbeit mit älteren Menschen. Zu der Kulturarbeit gehören auch die Einrichtung einer kleinen Bibliothek der Zukunft, ein Kulturcafé, Ausstellungen, Lesungen sowie Theater- und Musikaufführungen. Die dritte Säule bilden Handwerk und Ateliers für bildende Künstler*innen und Handwerker*innen. Geplant ist der Aufbau offener Werkstätten (Holz, Metall, digitale Fertigungsverfahren), in denen zukunftsweisende Technik im Open-Source-Bereich entwickelt wird. Die Werkstätten können z.T. auch von bildenden Künstler*innen und für den Bühnenbau genutzt werden. Das Haus soll dabei offen sein für Impulse, Initiativen und Begegnungen von und mit Einwohner*innen aus der gesamten Region.

Das Haus des Wandels soll sich in Gemeineigentum befinden und gemeinnützig arbeiten. Es wird getragen von einem Verein und steht als Commons interessierten Nutzer*innen nach Absprache zur Verfügung. Bisher wird das Projekt getragen von einer Gruppe, die nach dem Abschluss des Kaufs voraussichtlich im Juni in den offenen Gruppenfindungsprozess einsteigt und alle Interessierten einlädt das Projekt weiterzuentwickeln.

Wer wir sind

Maria Schmidt, diplomierte Kommunikationswirtin, Journalistin, Netzwerkerin, Promotorin und Projektkoordinatorin im Bereich Bildung Nachhaltige Entwicklung, politische Bildung und Medienpädagogik u.a. mit dem gemeinnützigen Verein das kooperativ e.V. und der Wandelwoche Berlin-Brandenburg.

Julia Lemmle, Coach & Kommunikationstrainerin. Sie hat das „Rhetorik-Empowerment-Training für Frauen*(FLIT)“ entwickelt und unterrichtet die Entfaltung der eigenen Überzeugungskraft durch (innere) Klarheit und Präsenz – dafür integriert sie Theater & Körperübungen in ihre Workshops.

Andrea Vetter, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin. Referentin für Postwachstum beim Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V., Leipzig; Redakteurin der Zeitschrift Oya: enkeltauglich leben!

Joerg M. Hecker, Gesellschafter und Gründer der ENBiL Ingenieurgesellschaft Berlin mbH, einer internationalen Planungsgesellschaft für ökologisches und energieeffizientes Bauen. Langjähriger Dozent und zertifizierter Sachverständiger (BDSH) für Gebäudetechnik und Erneuerbare Energien.