Cottbus – Kamingespräch: Zivilgesellschaft im Strukturwandel

Im Sommer 2017 haben wir gemeinsam mit Powershift e.V. und kolumbianischen Anti-Kohle-Aktivist*innen die Lausitz besucht. Im Rahmen der Rundreise „Paremos La Mina! – Besser Leben ohne Kohle“, ging es auf der entwicklungspolitischen Radtour auch um die Frage, wie ein sozialverträglicher Kohleausstieg in Regionen wie der Lausitz aussehen kann. Anfang Februar sind wir nun Teil eines Kamingesprächs zum Thema „Was kommt nach der Kohle?“.Wie kann der sozial-ökologische und solidar-ökonomische Wandel in der Lausitz gestaltet werden und welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Akteure? Diskutiert mit und kommt vorbei!

03.02.2018 | 14:00 Uhr | Haltestelle Cottbus, Straße der Jugend 94, 03046 Cottbus

  

Die ausführliche Veranstaltungsankündigung findet ihr auf der Seite des Vereins Lausitzer Perspektiven unter: http://lausitzer-perspektiven.de/de/aktuelles/termine/kamingespraech-zivilgesellschaft-im-strukturwandel

„Was kommt nach der Kohle?“ ist eine aktuelle Frage in der Lausitz, auf die auch die Zivilgesellschaft Antworten finden sollte. Die verschiedenen Menschen und Organisationen können und müssen sich in den weiteren Strukturwandel einbringen, damit dieser erfolgreich verlaufen kann. Dafür muss sich aber auch die Zivilgesellschaft organisieren und gemeinsame Ansätze entwickeln. Deshalb haben sich die Vereine das kooperativ (Wandelwoche Berlin-Brandenburg) und Lausitzer Perspektiven sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung Cottbus (RLS) zusammengetan, um in einem weiteren Kamingespräch Ideen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zusammenzutragen und diese gemeinsam zu diskutieren.

Zum Beginn des Gesprächs wird die aktuelle Situation noch einmal dargestellt und diskutiert. Daniel Häfner (RLS und BTU Cottbus-Senftenberg) gibt einen Überblick über den Stand der Debatte, über aktuelle Projekte und Initiativen des Wandels. Aber auch die Probleme und die Herausforderungen sollen angesprochen und debattiert werden. Verschiedene Vereine werden sich hier auch mit ihren Arbeitsfeldern und Ideen vorstellen und notwendige Veränderungen zur Sprache bringen.

Im Anschluss werden von Ingo Frost Praxisbeispiele für Kooperationen in der Zivilgesellschaft vorgestellt. Durch seine langjährige Arbeit kennt er die Probleme und Potentiale zivilgesellschaft¬licher Initiativen in Transformationsprozessen. Er ist Gründungsmitglied der lokalen Transition Initiative wandelBar in Brandenburg und Trainer im internationalen Transition Netzwerk.

Nach dem Blick auf Initiativen in anderen Regionen der Welt kehren wir in der anschließenden Diskussion in die Lausitz zurück. Moderiert wird diese von Jana Gebauer, die an der Schnittstelle von Themenfeldern wie Postwachstum, Unternehmensverantwortung und Alternativwirtschaft forscht, lehrt und schreibt.

Was also können wir von anderen Initiativen des Wandels für die Lausitz lernen? Wie könnte es hier weitergehen? Wie wollen wir in der Lausitz leben? Diskutieren Sie mit und bringen Sie sich und Ihre Ideen ein!


Wir unterstützen mit unserem Verein das kooperativ e.V. selbstverwaltete und solidarische Strukturen in der Region Berlin-Brandenburg in der Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsdurchführung.