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Rechte Landnahme? Rechtsextreme Weltbilder in Natur- und Umweltschutz (Berlin)

5. September 2020 um 15:00 - 18:00

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass Akteur*innen, die sich dem ökologischem Wandel zuschreiben, ein durchaus rechtsextremes Weltbild haben können. Woran erkennen wir das? Wie werden Umwelt- und Naturschutz in diesem Kontext gedacht und welche Argumente benutzen rechte Akteur*innen?

Die Teilnehmenden werden für die historischen und die aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit rechtsradikalen Ideologien sensibilisiert. Darauf aufbauend erarbeiten und diskutieren wir mögliche Handlungsoptionen im Sinne einer Prävention und Intervention. Dabei werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, in der Bildungs- und Vereinsarbeit rechtsextreme Bezüge zu Naturschutzthemen zu erkennen, zu benennen und fundierte Gegenargumente zu entwickeln.

Boden, ein Thema, das zentral für das Projekt BodenschätzeN und den Prinzessinnengarten ist, stand und steht im Rechtsradikalismus in einer vermeintlich schicksalhaften Verbindung zu „Volk“. Umso wichtiger ist es, diese Bezüge zu verstehen, um eine möglichst emanzipatorische und solidarische Boden-Kultur zu fördern.

  • Organisierende und beteiligte Projekte: BodenschätzeN, Prinzessinnengarten-Kreuzberg, FARN (Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz)
  • Ort: Prinzessinnengarten-Kreuzberg, direkt an der U8 Moritzplatz
  • Sprache(n): deutsch
  • Barrierefreiheit: der Veranstaltungsort ist mit dem Rollstuhl zugänglich (einschl. Toiletten)
  • Teilnehmer*innenbegrenzung: max. 20
  • Dauer: ca. 3 Stunden
  • Anmeldung: bitte meldet euch vorher per Email an bei: miren(ät)das-kooperativ.org

Logo FARN

 

Details

Datum:
5. September 2020
Zeit:
15:00 - 18:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Prinzessinnengarten Berlin
Prinzenstr. 35 – 38 / Prinzessinnenstr. 15
Berlin, Berlin 10969 Deutschland